Kategorie: Allgemein

Feminismus nervt gewaltig. Religiöse Dogmen statt Reflexion.

Von Tugendfurien, @erzaehlmirnix und dem Feminismus

Feminismus bedeutet für mich den Abbau von Vorurteilen, Geschlechter-Klischees, Zuschreibungen, etc. für BEIDE Geschlechter. Männer müssen sich genauso emanzipieren, wie Frauen es schon getan haben. Das bedeutet für mich, dass sie genauso wenig Verlierer sind, wenn sie sich eine lange Elternzeit nehmen, wie Frauen Rabenmütter, wenn sie zeitig nach der Geburt wieder arbeiten gehen.

Gleichberechtigung funktioniert nur, wenn beide Geschlechter sich befreien. Männer sind sich selbst der größte Hemmschuh, genauso wie Frauen unter dem Gerede anderer Frauen enorm leiden. Es geht nicht nur um Mann gegen Frau, sondern auch um die Freiheit sich im eigenen Geschlecht frei entfalten zu können. Wenn eine Frau einen Mann als Weichei bezeichnet, nur weil er über seine Gefühle spricht oder uns mit einem Kompromis entgegen kommt, ist das einfach scheiße. Dumm nur, dass Männer das mit Ihresgleichen genauso tun. Genauso sind Frauen keine Krawallschachteln, nur weil sie selbstbewusst für eine Sache einstehen und sie verteidigen. Wer als Frau gewollt kinderlos ist, wird von Müttern als egoistisch angefeindet. Beide Geschlechter müssen an sich arbeiten damit es gerechter zugeht.

Gestatten wir uns vielfältige Wege einzuschlagen, ob Singlemom, Patchwork-Familie, Homo-Ehe mit Kind, Queer, Trans, You-name-it, ohne uns beständig mit Vorurteilen und Ängsten das Leben schwer zu machen. Dafür stehe ich und habe das mal in einem kleinen Comic, eine Hommage an @erzaehlmirnix veranschaulicht.

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Euthanasie und Mitleidsethik – Da war doch was!

Die Debatte um die gesetzlich geregelte Sterbehilfe ist in vollem Gange. Leider wird sie nicht von denen geführt, um die es geht, sondern von Regulierungswütigen und emotional Ergriffenen. Darum ist es wichtig mit den Menschen zu sprechen, die auf professioneller Ebene damit zu tun haben und mit den Betroffenen selbst. Weiterlesen

Scientology

Scientology: Wolf im Schafspelz auf der Buchmesse

Der Verfassungsschutz hält Scientology in Deutschland offenbar nicht mehr für gefährlich. Deshalb wird es Zeit darauf aufmerksam zu machen, dass nach wie vor das Gegenteil der Fall ist. Hier ein aktuelles Interview auf der Buchmesse Frankfurt mit einer Pressevertreterin von Scientology. Weiterlesen

Oberbürgermeister Frank Nopper, nehmen Sie das zurück!

Sehr geehrter Herr Nopper,

Wir haben gestern an die Pogromnacht vor 75. Jahren gedacht. Sie auch. Ich war davon überzeugt, dass wir alle an so einem Tag zusammenstehen sollten und uns gemeinsam der Schrecken gewahr werden. Nach dem Verfassungsschutz-Debakel um die NSU und dem aufkeimenden Rechtsradikalismus in Europa sollte uns dieses Gedenken umso wichtiger sein. Aber was machen Sie? Sie stellen sich vor eine Menschenmenge, die sich dieser Verantwortung bewusst ist und behaupten, dass der Grund für den Nationalsozialismus und die grausamen Taten der “aggressive Atheismus” ist? Weiterlesen

Fukushima: Das ist keine Messung der Radioaktivität im Pazifik!!11ölfzig

Ich bin eben über eine Grafik gestolpert, die ich in einem nicht ordentlich recherchierten Artikel einer lokalen Zeitung schon einmal gesehen habe. Es geht hierbei um eine Prognose über den Strömungsweg des radioaktiv verstrahlten Wassers, welches aus einem Reaktor aus Fukushima hinaus ins offene Meer fließt. Weiterlesen

Buchmesse Frankfurt am Main – Was gibt es Neues?

Ich werde nächste Woche zur Buchmesse nach Frankfurt fahren und mich umsehen was es für Neuigkeiten im Esomarkt und natürlich auch an skeptischen Delikatessen gibt.

Wenn ich Glück habe, treffe ich Hoaxilla und Sebastian Bartoschek. Darauf freue ich mich ganz besonders. \o/

Es steht ja immernoch die Rezension vom Chemtrailhandbuch aus. *seufz* Da will man was gründlichen machen und dann kommt wieder so viel dazwischen. /o\ Aber ich werde nicht aufgeben!

Spielekritik: Das rhetorische Quartett

Es ergab sich, an einem heißen Sonntag im Schwimmbad, dass sich 4 Freunde mit Spielkarten in der Hand und Sonnencreme auf der Nase gegenüber sitzen. Die These lautete: Hip Hop macht doof. Weiterlesen

Der Rechtsstaat ist am Arsch

Vorgestern bin ich über einen Spiegelartikel gestolpert, der berichtet wie eine russische Studentin von Polizisten brachial aus einem Zug befördert wurde, weil sie sich nicht so ausweisen konnte wie es üblich ist. Sie hatte einen gültigen Fahrschein und wollte bis zu ihrer Zielstation weiter fahren und dort die Angelegenheit klären lassen. Sie hatte offensichtlich Angst vor der Polizei und ihren Methoden. Ich verlinke #ausgründen den Spiegelblogpost dazu nicht.

Was mich an dieser Geschichte so dermaßen wütend macht, ist dass sie für mich persönlich der Tropfen ist, der dass Fass zum überlaufen bringt. Ich bin kein Mensch, den man leicht aus der Fassung bringt, oder der sich schnell emotional instrumentalisieren lässt. Ich habe auch etwas gegen Heulsusenpolitik. Aber was mir allein das vergangene Jahr zeigt, ist, dass wir nicht in einem Rechtsstaat leben, wie ich ihn für mich definiere. Weiterlesen