Ich bin (fast) wieder da

Nach sehr langer sozial-medialen Abwesenheit melde ich mich heute vorsichtig zurück. Ich war nicht freiwillig inaktiv. Ich bin schwer krank geworden, musste meinen Job wechseln, bin in ein anderes Bundesland gezogen und baue mir zusammen mit meinem Mann ein neues Leben auf. Heute geht es mir wieder gut und so versuche ich langsam wieder meiner alten Leidenschaft nachzugehen: mich für Patienten stark zu machen und allgemein wieder politisch aktiv zu sein.

Jenseits der Gesundheitspolitik ist die aktuelle politische Entwicklung für mich nur schwer zu ertragen: das Erstarken der AfD, welches nicht unwesentlich auf den Unwillen der journalistischen Kaste zurückzuführen ist, adäquat auf Nazi-Propaganda zu reagieren; Trump in den USA; und die Politik der Bundesregierung, bei der ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.

Ich sage es frei heraus: Unsere Demokratie und der Frieden in Europa ist in Gefahr. Viel Kluges wurde schon geschrieben, einige wissen was jetzt zu tun wäre(!). Jedoch mangelt es anscheinend an einem gemeinsamen vielversprechendem Weg, den wir als Zivilbevölkerung gehen können, um die Aushöhlung unserer Demokratie aufzuhalten. Ich denke auch, dass viele noch nicht wissen, dass wir uns gerade in einer Prä-Diktatur-Phase der europäischen Länder und den USA befinden. Ich möchte einfach nicht abwarten um zu schauen ob es tatsächlich soweit kommt. “Das wird schon nicht passieren” ist für mich keine Option mehr. Ein Blick in die Türkei und in die USA genügt um zu erahnen, was uns blühen könnte. Es ist kein theoretisches Szenario mehr, es ist real, es passiert jetzt.

Wie es dazu gekommen ist, interessiert mich nicht mehr. Ich will wissen, wie wir diesen Prozess wieder aufhalten können.

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