Warum zum Teufel fragst du sowas?

Ich habe mich zur Aufstellungsversammlung der Piraten in NRW für den Bundestag gefragt, wie man die Kandidaten bezüglich rationalem Denkvermögen testen kann. Ich entschloss mich zu fragen, was sie von  Homöopathie, Anthroposophie und  Waldorfpädagogik halten. Warum ich genau diese drei Themen genommen habe und was die Antwort darauf mit der Eignung zum Bundestagsabgeordneten zu tun hat, möchte ich kurz erläutern.

Rationales Denkvermögen bedeutet für mich, dass sich jemand, abseits der Fragen des religiösen Glaubens oder den grundsätzlichen Prinzipien (z.B. Stellenwert von Freiheit und Sicherheit im alltäglichen Leben), einer rationalen Abwägung von Argumenten pro und contra eines Sachverhalts im politischen Geschäft bedient. Das kann bedeuten, dass er sich bei Unklarheit zusätzliche Informationen von vertrauenswürdigen Quellen einholt. Es kann aber auch bedeuten, dass man ehrlich und mutig genug ist, seine Meinung bei neuer Sachlage um 180 ° zu ändern. Oder aber man gibt zu, dass man zu wenig Informationen zur Verfügung hat, um eindeutig eine Position zu einem Thema zu beziehen.

Nun ist es bei den Themen Homöopathie, Anthroposophie und Waldorfpädagogik so, dass sie bei oberflächlicher Betrachtung harmlos erscheinen, es aber nicht sind. Dies gilt es herauszufinden, oder man ist sich dessen schon bewusst. Es gibt demnach 3 Haltungen die man nach einer Art “Aufklärung” diesbezüglich annehmen kann. Die Haltungen sind natürlich verkürzt und vielleicht auch etwas überzogen dargestellt, aber so versteht man die Aussage am Besten. Am Beispiel der Homöopathie ließt sich das dann wie folgt:

1. Ich benutze Homöopathie schon lange und meinem Kind hilft es auch. Mein Arzt nimmt sich immer viel Zeit für mich und meine Fragen. Er würde mir ja nie was geben was nicht funktioniert. Es ist mir egal was du mir für Zahlen zeigst, meine Erfahrung sagt mir was anderes. Ich weiß was am Besten was für mich und meine Familie gut ist. Das kann jemand Anderes gar nicht beurteilen.

2. Ich habe mich vorher noch nie damit beschäftigt, aber deine Argumentation erscheint schlüssig. Ich habe mich noch einmal selbst eingelesen und bin erschrocken, dass so viele Menschen diese “Mittel” nehmen und so viel Ärzte darauf schwören.

3. Die Fakten bezüglich Homöopathie sind mir bereits bekannt. Ich lehne diese Irrlehre ab.

Was sagen uns diese drei Aussagen jetzt?

Die erste Person ist offensichtlich so von der Sache überzeugt, dass sie nicht bereit ist neue Fakten anzuerkennen, egal wie diese aussehen mögen. Sie stützt sich auf ihre eigenen Erfahrung und stellt diese an erste Stelle. Sie verwehrt sich energisch dem Fakt, dass auch der Arzt sind irren kann, obwohl das durchaus auch unabhängig von der Homöopathie im Bereich des Möglichen liegt. Speziell bei der Homöopathie, wie auch bei anderen sogenannten “Alternativen Heilmethoden” wie Reiki, Akupunktur etc. spielt die Ganzheitlichkeit eine enorme Rolle, wie auch die Behauptung, das man ALLE Krankheiten in ihrer Gesamtheit damit behandeln, unterstützen mindestens, wenn nicht sogar heilen könnte.

Diese Vorstellung ist deshalb so reizvoll, weil die Alternative, die Realität, einfach nicht so beruhigend ist und kein Rundum-Sorglos-Paket parat hat. Der gesundheitliche Zustand des Menschen ist fürchterlich komplex. So liegen Ursache von Krankheit und Wirkung von Therapien meistens nicht offensichtlich auf einem Tablett, sondern lassen sich nur mit mühsamer Wissenschaft in Verbindung bringen. Desweiteren ist die Vorstellung, dass es für sehr viele Krankheiten keine Behandlung, geschweige denn eine Heilung gibt, alles andere als tröstlich. Verschärfend kommt noch der chronische Zeitmangel normaler Hausärzte, gegenüber dem extra abzurechnenden Gespräch der Ärzte/Heilpraktiker mit Homöopathie dazu. Dieser Misstand erzeugt das Gefühl bei Patienten, beim Homöopathen besser aufgehoben zu sein, weil dieser sich mehr Zeit nehmen kann, ohne Bankrott zu gehen.

Die zweite Person geht wertfrei und nach Fakten urteilend an das Thema heran. Der dritten Person sind die Fakten schon bekannt.

Was heißt das jetzt für Politiker?

Leider ist Vieles mit dem wir uns als Politiker beschäftigen müssen alles andere als einfach. Für komplexe Probleme gibt es oft keine einfachen Lösungen, auch wenn wir es uns oft wünschen. Diesen Fakt muss man gewillt sein anzuerkennen, auch wenn das manchmal unser Weltbild durcheinander wirft, oder wir wieder auf Null zurück müssen. Aber der Trick ist diese Gesetzmäßigkeiten einfach anzuerkennen und sich nicht entmutigen lassen. Je gründlicher man ist, umso sicherer ist man auch mit dem Ergebnis. Natürlich muss man immer die Herkunft der Informationen, die einem vorliegen, überprüfen um ihnen auch vertrauen zu können. Aber dazu hat ein Politiker im täglichen Betrieb seine wissenschaftlichen Referenten und andere Personen auf die er zurückgreifen kann.

Ein Beispiel?

Was dabei herauskommt, wenn man sich als Politiker der Faktenlage verwehrt und lieber Quacksalbern und dogmatischen Verschwörungstheoretikern glauben schenkt, sieht man wunderbar und erschreckend zugleich, an der Gesundheitsministerin Barbara Steffens aus NRW. Dokumentiert und auseinander genommen hat das neulich z.B. wunderbar Sebastian Bartoschek bei Psiram und bei den Ruhrbaronen.

Fazit

Für mich hat es etwas mit Ehrlichkeit gegenüber den Menschen zu tun, wenn man sich lieber Mühe gibt, komplexe Probleme mit den dazugehörigen Lösungen, so verständlich wie möglich zu erklären, anstatt auf populistische Lösungen zu setzen, die dann auch nicht wirksamer sind, als ein Placebo. Das gilt sowohl für die Medizin als auch für die Politik.

2 comments

  1. Jo

    Sorry, aber ich habe eine Antwort darauf geschrieben:
    http://jomenschenfreund.blogspot.de/2013/03/wenn-aufgeklarte-zu-kreuzrittern-werden.html
    Auszug:
    … Die Protagonisten dieser Strömung tragen das Schild des Glaubens an die Vernunft vor sich her. Interessanterweise verwenden sie es aber selektiv, und werden selbst zum Opfer dessen, was sie anprangern.

    SELEKTIVES HINTERFRAGEN

    Sie hinterfragen nicht die Befähigung von gläubigen Katholiken, ein Bundestagsmandat zu bekleiden, obwohl der Katholizismus, die unbefleckte Empfängnis, die Jungfrauengeburt und die Auferstehung Jesu als Lehre verbreitet. Sie äußern nicht, dass Landtagsabgeordnete ihr Amt zurückgeben müssen, weil er an archaischen Glaubensriten festhält, nach denen Knaben ein Stück des Körpers abgeschnitten werden muss. Und sie hinterfragen nicht die Fähigkeit von Menschen, Abgeordnete zu werden, die immer noch an die Kriegslügen glauben, mit denen viele Kriege legitimiert wurden.

    Schließlich vergessen die Streiter für „Vernunft“ und „Rationalität“, dass sie selbst zu einer Glaubensrichtung gehören, die vielleicht die gefährlichste von allen ist. Nämlich sie gehören zur Gruppe derjenigen, die glauben anderen überlegen zu sein, weil sie selbst wissen, was richtig und was falsch ist. Sie glauben an ihre eigene Überlegenheit, der sie befähigt, sich über andere zu erheben. ….

  2. @NullPlusEins

    Vorbemerkung:
    “Es ist sehr einfach etwas Dummes zu sagen, aber sehr schwer etwas Kluges zu tun.”
    Ja, ich halte jemand der nicht in der Lage ist, den aktuellen Forschungsstand anzuerkennen nicht dafür geeignet in den Bundestag zu ziehen. Und ja, die Diskussion wird auch von mir immer wieder abgebrochen, wenn keine Basis für eine Unterhaltung mehr da ist. Zu dieser Basis gehört es meines Erachtens, dass man einerseits versucht so weit wie möglich auf argumentative Fehler zu verzichten (Ad Hominem, Appeal to Authority, Zirkelschlüsse, Schwarz-Weiss mahlen und so weiter) als auch sich so weit wie möglich auf überprüfbare Fakten/Erkenntnisse zu beziehen. Ein sehr gutes Beispiel wo dies nicht erfolgte, ist die (nicht ganz wörtliche) Aussage von Thilo Sarazin: “Ich habe keine Belege für die Zahlen, aber wenn sie falsch sind, werden sie schon widerlegt werden!” – Und auf dieser Basis braucht man nicht diskutieren.

    Der größte Fehler des Textes zu Beginn:
    Rationalismus ist kein Glaube sondern eine Methode. Zumindest wenn man es als wissenschaftlich kritisch-rationales Denken begreift 1). Eine der begründeten Annahmen ist, dass wir niemals die vollständige Wahrheit erfassen können (und selbst wenn wir es tun, dann wissen wir dies nicht sicher). Daraus folgt, dass man Methoden entwickelt, Erkenntnisse überindividuell nachvollziehbar zu gewinnen. D.h. das hinterfragen und überprüfen ist Teil der Methode selbst und dies ist ein grundlegender Unterschied zu einem “Glauben” der ja gerade darauf beruht NICHT zu überprüfen, sondern – tada – zu glauben!

    Der Clou an der Sache ist, dass man durch dieses Vorgehen nicht immer wieder bei Null anfangen muss sondern sich im Laufe der Zeit gewissen Erkenntnisse gewinnt, auf die man aufbauen kann. Je häufiger ein Ergebnis bestätigt wurde desto höhere Ansprüche werden an einen Gegenbeweis gestellt. Trotzdem ist es jederzeit möglich entsprechende Beweise vorzulegen. Wichtig ist dabei jedoch, dass gewisse Mindeststandards eingehalten werden. (Diese Standards, sichern einerseits die Überprüfbarkeit und schützen vor Fehlern wie z.B. dem http://de.wikipedia.org/wiki/Hawthorne-Effekt oder Placebo-Effekten)

    Im Laufe der Zeit haben sich durch dieses Vorgehen immer wieder Vorschungsergebnisse als unvollständig oder teilweise sogar komplett falsch herausgestellt. Was sich jedoch im Laufe der Zeit stets weiterentwickelt hat (und zwar in immer kleineren Schritten), ist die Entwicklung der Methodik selbst.

    Im wesentlichen liefert das wissenschaftlich kritisch-rationale Denken Aussagen über Mechanismen und eingeschränkt über den Ist-Zustand. Es liefert jedoch zunächst keine Aussagen über einen Soll-Zustand (“Normative Aussagen”). Dafür sind zumindest weitere humanistische bzw. philosophische Überlegungen (wie z.B. Kants kategorischer Imperativ) nötig.

    Zum “Selektiven Hinterfragen”:
    Glaube und kritisch-rationales Denken stehen nicht notwendigerweise in einem Konflik. In den Bereichen wo es nicht möglich ist wissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen (“Gibt es eine Seele?”, “Was kommt nach dem Tod?”, “Was war vor dem Urknall?”,…) darf gerne jede glauben was sie will. Zu Konflikten kommt es nur da, wo entweder Glaubens-Aussagen dem aktuellen Wissensstand widersprechen oder nicht prüfbare Aussagen als Fakten dargestellt werden.
    Dort wo Aufgrund des Glaubens den wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprochen wird, sehe ich dies auch als problematisch für eine Kandidatur an. Den Glauben (ohne daraus folgende Handlungen oder Argumentationen) als Kriterium heranzuziehen ist jedoch deutlich schwieriger. (u.a. da diesem aus gutem Grund durch das AGG eine besondere Schutzwürdigkeit attestiert wird)

    Privates vs. öffentliches
    Leider werden diese beiden Ebenen vermischt. In dem Moment wo sich jemand um ein Mandat bewirbt, verlässt sie die private Ebene. Solange man gegen keine Gesetzte verstösst und anderen keinen Schaden zufügt, kann man im privaten tun was man will. In den Parlamenten möchte ich aber Menschen sitzen haben, die willens und in der Lage sind den Ist-Stand bestmöglich zu erfassen und darauf basierend Entscheidungen zu treffen.
    Ob jemand selbst homöopathische Mittel einsetzt ist dafür irrelevant. Wenn jemand (trotz entgegen sprechender vorliegender Fakten) behauptet, dass homöopathische Mittel über ein Placebo hinaus wirken, so ist dies nicht irrelevant. Es geht dabei nicht um den Inhalt der Aussage, sondern der Methode, wie man zu Erkenntnissen kommt. Wenn ich schon nicht in der Lage bin die Mechanismen und den Ist-Zustand angemessen zu erfassen, wie soll ich dann politische Entscheidungen über den Weg zu einem Ziel-Zustand treffen können?

    Argumentative Fehler
    Soviel zur inhaltlichen Argumentation. Wem es darum geht, die kann hier aufhören zu lesen. Im folgenden zerlege ich nur noch den Text ein wenig, weil darin leider wie so oft in solchen Diskussionen zahlreiche argumentative Fehler enthalten sind:

    – Kriegsrethorik: “Kreuzritter, Opfer, Schild des Glaubens” -> Das sind emotionale Marker, die auf emotionaler Ebene wirken (sollen), ohne inhaltlich nötig zu sein
    – Vermischungen grundverschiedener Dinge: Kommt mehrfach vor. Beispielhaft im ersten Absatz: 9/11, Kreationismus, Homöopathie und Anthroposophie sind völlig unterschiedliche Dinge die man aus meiner Sicht nicht in einen Topf werfen kann. Sie haben lediglich eine Gemeinsamkeit (weswegen sie oftmals von den selben Personen abgelehnt werden): Sie haben einen Wahrheitsanspruch ohne eine Überprüfbarkeit bereit zu stellen. (Wobei auch da 9/11 nochmal ein Sonderfall ist, aber auf den möchte ich hier nicht weiter eingehen)
    – Unterstellungen: “Sie hinterfragen nicht die Befähigung von gläubigen Katholiken”, “die glauben anderen überlegen zu sein”, “Sie glauben an ihre eigene Überlegenheit”
    – Nebelkerzen / Stromann: “DIE TECHNOKRATEN-GESELLSCHAFT”, “Es sei denn … man glaubt z.B. daran, dass Atomkraft die Probleme der Menschheit lösen wird.” (Nur zur kurzen Erklärung: Hier werden Aussagen getroffen und quasi untergeschoben, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. (Spätestens bei diesem Punkt hätte ich in einer direkten Gespräch die Unterhaltung abgebrochen, da durch eine solche Argumentationsweise die eingangs angesprochene Diskussionsbasis nicht mehr vorhanden ist. Oder etwas provokanter ausgedrückt: Dieser Absatz ist nichts anderes als Polemik in Form von argumentativen Fehlern. Wenn das die besten Argumente sind, die man zu bieten hat, dann brauch ich nicht weiter zu diskutieren.)
    – Falsche Kontraste / Nebelkerzen: Der komplette Absatz “DIE VIELFALT DER GESELLSCHAFT” besteht aus Behauptungen (“nur dann”, “wer das bestreitet”) und soll den Anschein erwecken, dass die wissenschaftlich rationale Methodik der Vielfalt widerspricht. Neben der Vermischung von privatem und öffentlichem (s.o.), kann ich kein Argument erkennen warum hier ein Gegensatz vorliegen sollte.
    – Aufgeladene Begriffe: “diskriminieren” und “Fundamentalismus”: Im Wortsinne ist es natürlich eine Unterscheidung, also eine Diskriminierung. Im Regelfall wird darunter jedoch eine Benachteiligung z.B. aufgrund Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft, Hautfarbe, Religion, politische Anschauung, körperliche oder geistige Eigenschaften, soziale Herkunft, Sprache oder Alter verstanden. Und es ist sehr leicht zu erkennen, dass all dies nicht wirklich zutrifft. Zum Begriff Fundamentalismus: Schau einfach mal in die Wikipedia oder sonst wo die Definition des Begriffs nach. http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus – Wenn dann ist das kritisch rationale Denken das Gegenteil von Fundamentalismus.
    – Appeal to Authority: “die zu den vernünftigsten und klügsten in der Geschichte der Menschheit gehörten”
    – Falsches Zitat / Falsche Quelle (in Kombination mit Appeal to Authority): Der komplette letzte Absatz. Lies bitte in der selbst verlinkten Quelle nochmal nach.
    – Und der Satz “als Jude” wird auch nur von der extrem braunen Ecke verwendet.

    Und zum Schluss nochmal den Anfang aufgreifen:
    Ich bin es leid gewisse Diskussionen immer wieder führen zu müssen. Wenn ich das Gefühl habe jemand will lernen oder ich kann mich auf eine gemeinsame Diskussionbasis finden, dann diskutiere ich gerne. Leider lassen sich aber einige Pattern erkenne, die immer und immer und immer wiederkehren. Wie oben gezeigt auch in diesem Text:
    a) zahlreiche argumentative Fehler (jeder macht mal solche Fehler, aber wenn die Argumentation fast ausschließlich aus solchen besteht, dann braucht man nicht zu diskutieren)
    b) Ausweichen, Themensprünge (statt sich auf das Thema zu fokussieren, wird auf ein neues Thema gesprungen sobald man keine Argumente mehr hat)
    c) Unwiderlegbare Aussagen in Kombination mit entweder einem Wahrheitsanspruch oder der Aufforderung diese zu widerlegen.

    1) Wenn du nur gegen den Rationalismus argumentierst (um den es ja bei Julitschka nicht geht), dann ist der gesamte Text ein Strohmann-Argument bzw. ein Red-Hering und kann in die Tonne

Kommentar verfassen

Sie können die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>